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Kinderlähmung

Die Kinderlähmung ist eine Infektionskrankheit, die die Nervenzellen des Rückenmarks befällt. Dies führt zu Lähmungserscheinungen, die mit einer Querschnittlähmung vergleichbar sind.

Etwa ab 1880 trat diese Krankheit in epidemischer Form auf. Betroffen waren vor allem Kinder, die daran verstarben oder mit dauerhaften körperlichen Schädigungen leben mussten. Zu wesentlichen Fortschritten in der Bekämpfung der Kinderlähmung führte 1952 die Einführung eines Impfstoffes, der anfangs nur unzureichend wirkte. Ein etwa 1960 entwickelter Impfstoff führte zu wesentlichen Fortschritten bei der Poliobekämpfung. Heute gilt diese Krankheit laut Weltgesundheitsorganisation WHO als weitgehend ausgerottet.

Viele unserer Mitglieder leiden mehrere Jahrzehnte nach der ersten Infektion unter dem sogenannten Post-Polio-Syndrom. Symptome sind zunehmende Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Muskelschwächen, welche nicht durch andere Ursachen erklärt werden können.

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