Geschichte

Der VQÖ - ein Verband mit Geschichte und Tradition

Der Verband der Querschnittgelähmten Österreichs wurde 1957 im Rehabilitationszentrum Tobelbad bei Graz gegründet. Damals hatte der Verband nur 87 Mitglieder. Heute sind es österreichweit fast 1.000.

Ursprünglich machte sich der VQÖ insbesondere im Bereich des Behindertensports einen Namen und organisierte beispielsweise bereits 1960 die Teilnahme eines österreichischen Teams an den 1. Olympischen Spielen für Rollstuhlfahrer in Rom. Darüber hinaus war der VQÖ als Veranstalter zahlreicher internationaler Sportfeste für Querschnittgelähmte in Österreich bekannt. Inzwischen hat der Österreichische Behindertensportverband den VQÖ als Zuständiger des Behindertenleistungssportes abgelöst und die Hauptaufgaben des Verbandes liegen nun in erster Linie in den Bereichen Freizeitgestaltung, Sozialpolitik und Kultur.

Der Verband der Querschnittgelähmten Österreichs veranstaltet jedoch weiterhin regelmäßig Trainingswochen für Rollstuhlfahrer, die vor allem der Verbesserung der körperlichen Kondition und dem Wohlbefinden der Teilnehmer dienen sollen. Der VQÖ ist auch weiterhin darum bemüht, neue sportliche Freizeitaktivitäten für Querschnittgelähmte wie beispielsweise Rollstuhltanzen oder Tetra-Rugby bekannt zu machen und anzubieten. Seit dem Jahr 1999 finden auch immer wieder Chi-Kung-Kurse statt, die bei unseren Mitgliedern großen Anklang finden.

Im Jahr 2002 lud der Verband Mitglieder aus den Bundesländern nach Wien ein, um im Zuge einer Kulturwoche einige Attraktionen der Stadt Wien vorzustellen. Diese Veranstaltung wurde mit so viel Begeisterung aufgenommen, dass seit 2006 jährlich eine Kulturwoche in einem jeweils anderen Bundesland angeboten wird.

Aktualisiert am 15. Februar 2015.